Bericht: Demo für mehr Personal an Uniklinik Freiburg

Am Donnerstag, 9.11., haben zwischen 350 und 400 Menschen für mehr Personal an der Uniklinik Freiburg demonstriert. Bei der Demonstration haben Beschäftigte verschiedener Gesundheitsberufe und Unterstützer*innen Einblicke in die Überlastung des Personals gegeben, die zu gesundheitlichen Problemen der Beschäftigten und zu mangelnder Versorgung von Patient*innen führt. Ausschnitte der Redebeiträge findet ihr hier bei Radio Dreyeckland.

9.11.17 – Demonstration für mehr Personal an Uniklinik Freiburg

Die Gewerkschaft ver.di hat den Arbeitgeberverband der Uniklinika Baden-Württemberg aufgefordert, über einen Tarifvertrag zur Entlastung zu verhandeln.

Am 9.11. wird eine Demonstration zur Unterstützung des Arbeitskampfes um 14:30 Uhr ab Torbogen Uniklinik durch das Zentralklinikum zum Verwaltungsneubau Breisacher Strasse 153 stattfinden.

Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit den Beschäftigten!

Kneipenabend – Montag, 30.10., 19 Uhr, El Haso

Liebe Leute,

wir Kritischen Mediziner*innen laden euch herzlich zu unserem Kneipenabend am Montag, 30.10., ab 19 Uhr im El Haso (Leopoldring 1) ein. Wer sind eigentlich die Kritischen Mediziner*innen und was macht diese Gruppe genau? Diese Fragen wollen wir euch an diesem Abend beantworten und euch die Möglichkeit geben, uns in lockerer Runde kennenzulernen. Außerdem wollen wir das Treffen nutzen, um zu überlegen, welche Themen wir dieses Semester bearbeiten wollen.

Wir freuen uns auf euch und viele interessante Gespräche zu Gesundheits- und allen anderen Themen!

Viele Grüße
Kritische Mediziner*innen Freiburg

Entlastung jetzt!

Im September hat das Bündnis “Entlastung jetzt – Südbaden für mehr Personal im Krankenhaus”, an dem auch wir Kritischen Mediziner*innen beteiligt sind,  das Thema des Pflegenotstands in die Öffentlichkeit getragen.

Zum einen wurde eine Podiumsdiskussion mit dem Titel “Wenn das Krankenhaus krank macht – was wir gegen den Pflegenotstand tun müssen” veranstaltet, die großes Interesse fand. Ein Interview eines Aktivisten zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.

Zum anderen haben am 21. September etwa 700 Menschen in Freiburg für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Einen Bericht über die Demonstration findet ihr hier.

Wenn ihr mehr über die Arbeit des Bündnisses erfahren wollt oder euch über aktuelle Veranstaltungen informieren wollt, besucht doch die Facebookseite des Bündnisses.

Finanzielle und soziale Ungleichheit gefährden die globale Gesundheit

Im ersten Halbjahr 2017 haben wir uns in unseren Plena mit dem Thema “Globale Gesundheit” beschäftigt und dabei betrachtet, wie nationale und internationale, staatliche und nicht-staatliche Organisationen Einfluss auf die globale Gesundheit nehmen.
Eine Zusammenfassung unserer Erkenntnisse findet ihr hier.

Plenum 12.06., 19:30 Uhr im Konf3 im AStA-Haus

Liebe alle,

wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Plenum am Montag, 12.06. um 19:30 Uhr im Konf3 im AStA ein.

Inhaltlich wollen wir auf die letzten Plena zum Thema “Medizin und Globalisierung” zurückblicken und versuchen, ein übergeordnetes Fazit aus den besprochenen Einzelaspekten zu ziehen. Außerdem werden wir diskutieren, mit welchem Thema wir uns als nächstes beschäftigen möchten. Ein möglicher Vorschlag ist “Marginalisierte Gruppen in der Medizin” – weitere Ideen sind herzlich willkommen!

Wir freuen uns über viele interessierte Menschen!

Wir behandeln alle gleich gut! Gleicher Zugang zum Gesundheitswesen für Alle durch die Bürger*innenversicherung

Liebe Interessierte,

wir möchten euch herzlich zur Diskussionsveranstaltung der Kritischen Mediziner*innen Freiburg und des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) anlässlich des deutschen Ärztetags in Freiburg einladen:

Wir behandeln alle gleich gut!
Gleicher Zugang zum Gesundheitswesen für Alle durch die Bürger*innenversicherung

am: Dienstag, 23.05.2017

um: 20 Uhr

in: Universität Freiburg, Kollegiengebäude 1, HS 1016,
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

Referent*innen
· Dr. Nadja Rakowitz (Geschäftsführerin des vdää)
· Dr. med. Michael Cremer (Niedergelassener Hausarzt, Mitglied im Vorstand des vdää)

Noch aus Bismarcks Zeiten stammt die Unterscheidung von Privater und Gesetzlicher Krankenversicherung. Privat Versicherte bekommen heute bei vielen niedergelassenen Ärzt*innen schneller einen Termin und werden bevorzugt behandelt. Ärzt*innen werden für die Diagnostik und die Behandlungen privat versicherten Patient*innen besser bezahlt. Oft bekommen deshalb privat Versicherte mehr verordnet als medizinisch nötig.

Wir nennen das Zwei-Klassenmedizin und halten das nicht nur für ungerecht, sondern auch für schädlich – auch für die scheinbar privilegierten privat Versicherten. Deshalb setzen wir uns ein für die Abschaffung dieses Unterschieds und für eine solidarische Bürger*innenversicherung für alle hier lebenden Menschen, so dass es gar keine Anreize gibt für eine solche Ungleichbehandlung.

Die Veranstaltung stellt Modelle der Bürger*innenversicherung vor und diskutiert mit einem niedergelassenen Hausarzt, warum diese für die niedergelassenen Ärzt*innen nicht der Untergang des Abendlandes sondern Befreiung von unnötigen Unterscheidungen und falschen Anreizen und letztlich eine gute Medizin für Alle bedeuten würde.

Wir freuen uns auf euer Kommen und spannende Diskussionen!
Die kritischen Mediziner*innen Freiburg

Plenum 15.05.17 um 19:30 Uhr: “Die Auswirkungen deutscher Industrie auf globale Gesundheit”

Wir laden euch ganz herzlich zu unserem nächsten Plenum ein. Dieses findet regulär am Montag,15.05. um 19:30 Uhr im Konf 3 im AStA-Haus (Belfortstr. 24) statt. Besprechen werden wir folgendes (Ergänzungen willkommen):

– Input zu Auswirkungen deutscher Industrie auf globale Gesundheit
– VA zur Bürger*innenversicherung am 23.05. & Ärzt*innentag
– Bündnis “Entlastung jetzt!”
– VA mit Kirsten Achtelik im Oktober

Als Einstimmung auf den Input empfehlen wir zum Abschluss noch eine Folge der Anstalt, Thema ist die Automobilindustrie. Entsprechend geht es auch um gesundheitspolitische Folgen von Abgasen usw.
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-7-maerz-2017-100.html

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen interessierter Menschen!

Plenum 13.04.17 um 19:30 Uhr: “Wie Freihandel und Investorenschutz das Menschenrecht auf den Zugang zu Gesundheit verletzen”

Wir laden euch herzlich zum nächsten offenen Plenum ein, das wegen des Osterwochenendes ausnahmsweise schon diesen Donnerstag, 13.04., um 19:30 (!) Uhr im AStA stattfindet – voraussichtlich im Konf 3 (2.OG).

Beim letzten Plenum haben wir uns darauf geeinigt, uns in den kommenden Wochen mit dem Themenfeld “Medizin im globalen Kapitalismus” zu beschäftigen.

Als Einführung werden wir uns daher mit dem Text “Wie Freihandel und Investorenschutz das Menschenrecht auf den Zugang zu Gesundheit verletzen” beschäftigen, das als drittes Kapitel in der Broschüre “Recht auf Profit?” von medico international unter folgendem Link zu finden ist (ab Seite 16): https://www.medico.de/fileadmin/user_upload/media/recht-auf-profit.pdf

Wer Zeit und Lust hat, kann den kurzen Text im Vorfeld lesen, sodass wir nach kurzer Zusammenfassung darüber diskutieren können und weiter eingrenzen können, wie wir uns in den kommenden Wochen dem Themenfeld nähern wollen.

Das Treffen ist wie immer für alle Interessierten offen und wir freuen uns auf euer Kommen!

Gesellschaftliche und politische Determinanten der AIDS Krise in Südafrika – Mehr als Medikamente und Safer Sex

Wir laden euch herzlich ein zu unserer Veranstaltung am Montag den 27.03.2017 um 18-20 Uhr im Konf1 des AStA (Studierendenhaus, Belfortstr. 24, 79098 Freiburg).

Südafrika hat inzwischen das weltgrößte HIV/AIDS Programm mit mehr als 3,5 Mio. Menschen, die behandelt werden, also 50 mal so viele wie in Deutschland. An dieser Erfolgsgeschichte sind viele beteiligt, auch die medico Partnerorganisation Sinani, die in ländlichen Gemeinden und städtischen informellen Siedlungen der südafrikanischen Provinz KwaZulu Natal nicht nur Aufklärung betreibt, sondern Gemeindegesundheitsarbeiterinnen bei der Durchsetzung ihrer Arbeitsrechte unterstützt, Geschlechterdynamiken, Gewaltverhältnisse und Armutsursachen der Epidemie mit Teenagern und jungen Erwachsenen bearbeitet und Selbsthilfegruppen von HIV Positiven Erwachsenen und Kindern fördert, bei gewählten und traditionellen Autoritäten für eine Entstigmatisierung der Betroffenen eintritt.

Erst mit einem solchen komplexen, menschenrechtlichen Arbeitsansatz erscheint es realistisch, die immer noch hohen Zahlen an Neuinfektionen zu reduzieren.

Andreas Wulf von medico international war Anfang März 2017 zuletzt bei Sinani und berichtet von seinen Erfahrungen und Strategien in der Region Südafrikas mit den höchsten HIV/AIDS Zahlen.

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