Filmvorführungen

Am kommenden Donnerstag den 8.11.18 um 18:30 Uhr und am Montag den 19.11.18 um 20 Uhr gibt es 2 interessante Filme zu sehen!

Flyer Filmvorführung

Anbei eine kurze Beschreibung des jeweiligen Films:

Der marktgerechte Patient
Ein Film ‘von unten’ der sich mit der Profitorientierung des Gesundheitssystems und dessen Folgen an Patient*innen und Beschäftigten auseinandersetzt. Wir als Kritische Mediziner*innen wollen darüber informieren, welche Probleme schon jetzt existieren und uns bevorstehen werden, solange man nicht etwas ändert. Ein profitorientiertes Gesundheitssystem gefährdet die adäquate medizinische Versorgung der Patient*innen, erhöht massiv den Druck auf die Beschäftigten im Krankenhaus und verfehlt die gerechte Verteilung von medizinischen Leistungen. Noch kompensieren die Gesundheitsarbeiter*innen die Versäumnisse dieses Systems und der Politik auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit. Aber wie lang kann das noch gut gehen?
24 Wochen
Astrid ist im sechsten Monat schwanger als sie und ihr Mann erfahren, dass ihr Kind das Down- Syndrom und einen schweren Herzfehler hat und sie nun eine Entscheidung über das Leben des noch ungeborenen Kindes und einen möglichen Schwangerschaftsabbruch treffen müssen. Dabei bekommt das Publikum einen Einblick in die spannungsgeladene Situation zwischen Recht auf Leben und Autonomie der Frau und Eltern. Der Film wirft dabei sehr eindrücklich die Frage auf wie das soziale, aber auch medizinische Umfeld mit einer Abtreibung oder einem Kind mit Down- Syndrom umgehen kann und soll.
Im Spannungsfeld zwischen Beratung und Dienstleistung schafft es ‘24 Wochen’ gerade im medizinischen Kontext durch nicht- fiktive Personen (alle Ärzt*innen, Psycholog*innen, Pflegekräfte etc sind keine Schauspieler*innen) eine beeindruckende Authenzität aufzubauen und die Brisanz dieser besonderen Rolle für uns als Mediziner*nnen aufzuzeigen.
Als Kritische Mediziner*innen bemerken wir vor allem eine fehlende Sensibilisierung, kritische Auseinandersetzung und Praxis mit dem Thema des Schwangerschaftsabbruches in unserem Studium obwohl es ein so häufiger gynäkologischer Eingriff ist. Mit der Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel diesen Jahres wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche beruhend auf dem Paragraphen 219a ist das Thema gerade auch wieder unter dem juristischen Aspekt sehr aktuell. 
In unserem Plenum am 26.11. um 19:30 Uhr im AStA (Belfortstr. 24) laden wir das Publikum und alle Interessierten zu einem Vortrag über die aktuelle juristische Lage und den medizinischen Aspekt des Schwangerschaftsabbruches ein. Dabei soll anschließend Raum und Zeit für gemeinsamen informationsaustausch und Diskussion sein.

Kneipenabend – Montag, 22.10.18 ab 19:30 Uhr

Liebe Leute,

wir Kritischen Mediziner*innen laden euch herzlich zu unserem Kneipenabend am Montag, 22.10., ab 19:30 Uhr im el haso (Leopoldring 1) ein. Wer sind eigentlich die Kritischen Mediziner*innen und was macht diese Gruppe genau? Diese Fragen wollen wir euch an diesem Abend beantworten und euch die Möglichkeit geben, uns in lockerer Runde kennenzulernen. Außerdem wollen wir das Treffen nutzen, um zu überlegen, welche Themen wir dieses Semester bearbeiten wollen.

Wir freuen uns auf euch und viele interessante Gespräche zu Gesundheits- und allen anderen Themen!

Viele Grüße,
Kritische Mediziner*innen Freiburg

18.10. bis 20.10.18 – Kritische Einführungstage in Freiburg (KrEta)

Wie bereits im April diesen Jahres gibt es vom 18. bis 20. Oktober wieder kritische Einführungstage mit zahlreichen Workshops, Filmen, Stadtrundgängen und natürlich Heiß- bzw. Kaltgetränken. Ihr seid alle herzlich zu den zahlreichen Veranstaltungen eingeladen, kommt vorbei und bringt eure Freund*innen mit!

Mehr Infos findet ihr hier: www.kretafreiburg.wordpress.com

Das Bündnis “Kritische Einführungstage Freiburg” (KrETa) wurde gegründet, um kritische Organisationen und Menschen miteinander zu vernetzen.
Wir möchten dazu animieren, einerseits das eigene Studium kritisch zu führen und andererseits politisch über den Tellerrand der Universität hinaus zu schauen. Denn auch Hochschulstrukturen sind mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen verwoben. Viel zu oft bringt uns das Studium paradoxerweise dazu, nicht zu hinterfragen, unkritisch auswendig zu lernen und uns dem Leistungsdruck zu beugen. Ständig sind wir nur mit uns selbst beschäftigt und kümmern uns nicht mehr um die Diskriminierung und Ausbeutung, die uns umgeben.
Doch es gibt andere Möglichkeiten: Das studentische Leben kann auch kritisch, solidarisch und widerständig sein.

Am Donnerstag den 18.10.2018 gibt es auch ein Workshop von uns:  “Rassismus und die Kategorie “race” in der Medizin”
20:00 | KG1, HS 1231

Das weitere Programm und Infos findet ihr unter:

www.kretafreiburg.wordpress.com
facebook.com/kretafreiburg
Mail: kretafreiburg@riseup.net
https://tacker.fr/node/5210

Finanzielle und soziale Ungleichheit gefährden die globale Gesundheit

Im ersten Halbjahr 2017 haben wir uns in unseren Plena mit dem Thema “Globale Gesundheit” beschäftigt und dabei betrachtet, wie nationale und internationale, staatliche und nicht-staatliche Organisationen Einfluss auf die globale Gesundheit nehmen.
Eine Zusammenfassung unserer Erkenntnisse findet ihr hier.

Veranstaltungshinweis: 28.01.2017 Die Freiburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus

Im Rahmen der Samstagsuni des Studiums Generale findet am 28.01.2017 im Hörsaal 2004 (Kollegiengebäude II) um 11:15 Uhr die die Veranstaltung mit dem Titel: “Die Freiburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus. Mittäter, Mitwisser und nicht-symmetrische Diskretion”

Prof. Dr. Karl-Heinz Leven vom Erlanger Institut für Ethik und Geschichte der Medizin wird den Vortrag halten.

Gesundheit als Ware? Veranstaltung am 17.11. | 19 Uhr | HS Killianstraße

Gesundheit als Ware?

Wenn Krankenhäuser Gewinn machen müssen

Der Kostendruck in den Krankenhäusern nimmt kontinuierlich und politisch gewollt Jahr für Jahr zu. Patientinnen und Patienten erscheinen in diesem System als “Fälle”, die Therapie reduziert sich auf eine technische Prozedur, die in Euro und Cent verrechnet wird. Beziehungsarbeit fällt dem zunehmenden Zeitdruck zum Opfer. Mit dramatischen Folgen sowohl für Patient*innen als auch für Beschäftigte, deren Arbeitsbedingungen sich rasant verschlechtern.

Wie sieht der Arbeitsalltag im Krankenhaus heute aus? Was bedeutet dies für die Versorgung von Patient*innen? Wie lässt sich der zunehmende Ökonomisierungs- und Zeitdruck stoppen?

Die Kritischen Mediziner*innen laden ein zur Informations- und Diskussionveranstaltung am Donnerstag, den 17.11.2016 um 19 Uhr im Hörsaal Kilianstraße (Uniklinik, zwischen Neurozentrum und Augen-/HNO-Klinik-Hochhaus).

karte-killianstrasePeter Hoffmann wird die Hintergründe und Auswirkungen der Ökonomisierung im Gesundheitswesen beschreiben. Ulla Hedemann wird am Beispiel des Charité-Streiks aufzeigen, was Beschäftigte und Betroffene in Berlin dagegen getan haben. Zum Schluss gibt ein Vertreter Ver.dis an der Uniklinik Freiburg einen Ausblick auf Auseinandersetzungen in Freiburg und Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen!

Muss ich eigentlich Nazis behandeln?!

Bei unserem nächsten offenen Treffen wollen wir uns mit ethischen und rechtlichen Fragen beschäftigen, die sich im Umgang mit reaktionären Patient*innen ergeben. Wie kann im Behandlungsalltag mit persönlichen Beleidigungen, sexistischen oder rassistischen Äußerungen von Patient*innen umgegangen werden? Welche Widersprüche ergeben sich daraus? Und müssen wir eigentlich Nazis behandeln?!

Wir treffen uns am Montag den 02.05.16, wie immer um 20 Uhr im Studierendenhaus/AStA, Belfortstr. 24, 2.OG, Konferenzraum 3.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

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