Finanzielle und soziale Ungleichheit gefährden die globale Gesundheit

Im ersten Halbjahr 2017 haben wir uns in unseren Plena mit dem Thema “Globale Gesundheit” beschäftigt und dabei betrachtet, wie nationale und internationale, staatliche und nicht-staatliche Organisationen Einfluss auf die globale Gesundheit nehmen.
Eine Zusammenfassung unserer Erkenntnisse findet ihr hier.

Veranstaltungshinweis: 28.01.2017 Die Freiburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus

Im Rahmen der Samstagsuni des Studiums Generale findet am 28.01.2017 im Hörsaal 2004 (Kollegiengebäude II) um 11:15 Uhr die die Veranstaltung mit dem Titel: “Die Freiburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus. Mittäter, Mitwisser und nicht-symmetrische Diskretion”

Prof. Dr. Karl-Heinz Leven vom Erlanger Institut für Ethik und Geschichte der Medizin wird den Vortrag halten.

Gesundheit als Ware? Veranstaltung am 17.11. | 19 Uhr | HS Killianstraße

Gesundheit als Ware?

Wenn Krankenhäuser Gewinn machen müssen

Der Kostendruck in den Krankenhäusern nimmt kontinuierlich und politisch gewollt Jahr für Jahr zu. Patientinnen und Patienten erscheinen in diesem System als “Fälle”, die Therapie reduziert sich auf eine technische Prozedur, die in Euro und Cent verrechnet wird. Beziehungsarbeit fällt dem zunehmenden Zeitdruck zum Opfer. Mit dramatischen Folgen sowohl für Patient*innen als auch für Beschäftigte, deren Arbeitsbedingungen sich rasant verschlechtern.

Wie sieht der Arbeitsalltag im Krankenhaus heute aus? Was bedeutet dies für die Versorgung von Patient*innen? Wie lässt sich der zunehmende Ökonomisierungs- und Zeitdruck stoppen?

Die Kritischen Mediziner*innen laden ein zur Informations- und Diskussionveranstaltung am Donnerstag, den 17.11.2016 um 19 Uhr im Hörsaal Kilianstraße (Uniklinik, zwischen Neurozentrum und Augen-/HNO-Klinik-Hochhaus).

karte-killianstrasePeter Hoffmann wird die Hintergründe und Auswirkungen der Ökonomisierung im Gesundheitswesen beschreiben. Ulla Hedemann wird am Beispiel des Charité-Streiks aufzeigen, was Beschäftigte und Betroffene in Berlin dagegen getan haben. Zum Schluss gibt ein Vertreter Ver.dis an der Uniklinik Freiburg einen Ausblick auf Auseinandersetzungen in Freiburg und Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen!

Muss ich eigentlich Nazis behandeln?!

Bei unserem nächsten offenen Treffen wollen wir uns mit ethischen und rechtlichen Fragen beschäftigen, die sich im Umgang mit reaktionären Patient*innen ergeben. Wie kann im Behandlungsalltag mit persönlichen Beleidigungen, sexistischen oder rassistischen Äußerungen von Patient*innen umgegangen werden? Welche Widersprüche ergeben sich daraus? Und müssen wir eigentlich Nazis behandeln?!

Wir treffen uns am Montag den 02.05.16, wie immer um 20 Uhr im Studierendenhaus/AStA, Belfortstr. 24, 2.OG, Konferenzraum 3.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

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