Gesundheit als Ware? Veranstaltung am 17.11. | 19 Uhr | HS Killianstraße

Gesundheit als Ware?

Wenn Krankenhäuser Gewinn machen müssen

Der Kostendruck in den Krankenhäusern nimmt kontinuierlich und politisch gewollt Jahr für Jahr zu. Patientinnen und Patienten erscheinen in diesem System als “Fälle”, die Therapie reduziert sich auf eine technische Prozedur, die in Euro und Cent verrechnet wird. Beziehungsarbeit fällt dem zunehmenden Zeitdruck zum Opfer. Mit dramatischen Folgen sowohl für Patient*innen als auch für Beschäftigte, deren Arbeitsbedingungen sich rasant verschlechtern.

Wie sieht der Arbeitsalltag im Krankenhaus heute aus? Was bedeutet dies für die Versorgung von Patient*innen? Wie lässt sich der zunehmende Ökonomisierungs- und Zeitdruck stoppen?

Die Kritischen Mediziner*innen laden ein zur Informations- und Diskussionveranstaltung am Donnerstag, den 17.11.2016 um 19 Uhr im Hörsaal Kilianstraße (Uniklinik, zwischen Neurozentrum und Augen-/HNO-Klinik-Hochhaus).

karte-killianstrasePeter Hoffmann wird die Hintergründe und Auswirkungen der Ökonomisierung im Gesundheitswesen beschreiben. Ulla Hedemann wird am Beispiel des Charité-Streiks aufzeigen, was Beschäftigte und Betroffene in Berlin dagegen getan haben. Zum Schluss gibt ein Vertreter Ver.dis an der Uniklinik Freiburg einen Ausblick auf Auseinandersetzungen in Freiburg und Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen!

Scroll To Top