Gesellschaftliche und politische Determinanten der AIDS Krise in Südafrika – Mehr als Medikamente und Safer Sex

Wir laden euch herzlich ein zu unserer Veranstaltung am Montag den 27.03.2017 um 18-20 Uhr im Konf1 des AStA (Studierendenhaus, Belfortstr. 24, 79098 Freiburg).

Südafrika hat inzwischen das weltgrößte HIV/AIDS Programm mit mehr als 3,5 Mio. Menschen, die behandelt werden, also 50 mal so viele wie in Deutschland. An dieser Erfolgsgeschichte sind viele beteiligt, auch die medico Partnerorganisation Sinani, die in ländlichen Gemeinden und städtischen informellen Siedlungen der südafrikanischen Provinz KwaZulu Natal nicht nur Aufklärung betreibt, sondern Gemeindegesundheitsarbeiterinnen bei der Durchsetzung ihrer Arbeitsrechte unterstützt, Geschlechterdynamiken, Gewaltverhältnisse und Armutsursachen der Epidemie mit Teenagern und jungen Erwachsenen bearbeitet und Selbsthilfegruppen von HIV Positiven Erwachsenen und Kindern fördert, bei gewählten und traditionellen Autoritäten für eine Entstigmatisierung der Betroffenen eintritt.

Erst mit einem solchen komplexen, menschenrechtlichen Arbeitsansatz erscheint es realistisch, die immer noch hohen Zahlen an Neuinfektionen zu reduzieren.

Andreas Wulf von medico international war Anfang März 2017 zuletzt bei Sinani und berichtet von seinen Erfahrungen und Strategien in der Region Südafrikas mit den höchsten HIV/AIDS Zahlen.

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