• #wegmit219a

    Und für legale und qualifizierte Informationen über das Thema der Schwangerschaftsabbrüche und für die sexuelle Selbstbestimmung aller Frauen!

    Das war heute bei der Mahnwache in Freiburg am Bertoldsbrunnen im Rahmen des bundesweiten Aktionstages gegen den §219a!

    Wenn ihr die Redebeiträge nachhören wollt, könnt ihr das unter:

    https://rdl.de/beitrag/freie-entscheidung-braucht-freie-informationen

    https://rdl.de/sites/default/files/styles/galleria_zoom/public/gallery/2019/01/IMG_0433.JPG?itok=qO533fC0
  • Gegen das Informationsverbot von Schwangerschaftsabbrüchen – #wegmit219a

    +++ FREIE INFORMATIONEN FÜR FREIE ENTSCHEIDUNGEN! +++

    Am 26.01.19 wird ein bundesweiter Aktionstag zur Streichung des §219a stattfinden!

    Auch wir, als kritische Mediziner*innen Freiburg werden daran teilnehmen und rufen dazu auf, sich gemeinsam mit uns an um 12:00 Uhr am Bertoldsbrunnen zu treffen und unsere Forderungen auf die Straße zu tragen!

    Der §219a ist kein Werbeverbot, wie gerne von Abtreibungsgegner*innen und Konservativen behauptet, sondern ein ganz klares Informationsverbot. Ärzt*innen wird allein die Informationsweitergabe, dass sie in der Lage sind Abtreibungen durchzuführen, verboten. Ein freier Informationsfluss ist allerdings Grundlage für jede gute, ärztliche Behandlung.

    Der Staat treibt so mit dem §219a gezielt einen Keil zwischen Ärzt*in und Patient*in.
    Die Leidtragenden, sind dann wahlweise Frauen & Mädchen, die ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmtheit nicht wahrnehmen können, oder Ärzt*innen, die diese Verletzung der Grundrechte nicht hinnehmen, und deshalb mit hohen Geldstrafen zu rechnen haben.

    Deshalb fordern wir die bedingungslose Streichung des §219a! 

    Politiker*innen in die Verantwortung!

    Kommt mit uns auf die Straße, in Richtung einer Welt, in der die körperliche Selbstbestimmung der Frau nicht nur ein Lippenbekenntnis ist!

  • Plenum am 21.01.19 – 19.30 Uhr

    Hallo zusammen,

    Endlich wieder KritMedis-Plenum!

    Wir treffen uns am Montag den 21.1. um 19:30 im AStA, voraussichtlich im
    Raum der Fachschaften Anglistik/Germanisitik im 2.OG.

    Die Vorbereitung unserer Aktion gegen den §219a StGB und für
    freien Zugang zu Informationen über Schwangerschaftsabbrüche stehen vorbei.

    Diese soll am kommenden Samstag den 26.1. stattfinden.

  • Filmvorführungen

    Am kommenden Donnerstag den 8.11.18 um 18:30 Uhr und am Montag den 19.11.18 um 20 Uhr gibt es 2 interessante Filme zu sehen!

    Flyer Filmvorführung

    Anbei eine kurze Beschreibung des jeweiligen Films:

    Der marktgerechte Patient
    Ein Film ‘von unten’ der sich mit der Profitorientierung des Gesundheitssystems und dessen Folgen an Patient*innen und Beschäftigten auseinandersetzt. Wir als Kritische Mediziner*innen wollen darüber informieren, welche Probleme schon jetzt existieren und uns bevorstehen werden, solange man nicht etwas ändert. Ein profitorientiertes Gesundheitssystem gefährdet die adäquate medizinische Versorgung der Patient*innen, erhöht massiv den Druck auf die Beschäftigten im Krankenhaus und verfehlt die gerechte Verteilung von medizinischen Leistungen. Noch kompensieren die Gesundheitsarbeiter*innen die Versäumnisse dieses Systems und der Politik auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit. Aber wie lang kann das noch gut gehen?
    24 Wochen
    Astrid ist im sechsten Monat schwanger als sie und ihr Mann erfahren, dass ihr Kind das Down- Syndrom und einen schweren Herzfehler hat und sie nun eine Entscheidung über das Leben des noch ungeborenen Kindes und einen möglichen Schwangerschaftsabbruch treffen müssen. Dabei bekommt das Publikum einen Einblick in die spannungsgeladene Situation zwischen Recht auf Leben und Autonomie der Frau und Eltern. Der Film wirft dabei sehr eindrücklich die Frage auf wie das soziale, aber auch medizinische Umfeld mit einer Abtreibung oder einem Kind mit Down- Syndrom umgehen kann und soll.
    Im Spannungsfeld zwischen Beratung und Dienstleistung schafft es ‘24 Wochen’ gerade im medizinischen Kontext durch nicht- fiktive Personen (alle Ärzt*innen, Psycholog*innen, Pflegekräfte etc sind keine Schauspieler*innen) eine beeindruckende Authenzität aufzubauen und die Brisanz dieser besonderen Rolle für uns als Mediziner*nnen aufzuzeigen.
    Als Kritische Mediziner*innen bemerken wir vor allem eine fehlende Sensibilisierung, kritische Auseinandersetzung und Praxis mit dem Thema des Schwangerschaftsabbruches in unserem Studium obwohl es ein so häufiger gynäkologischer Eingriff ist. Mit der Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel diesen Jahres wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche beruhend auf dem Paragraphen 219a ist das Thema gerade auch wieder unter dem juristischen Aspekt sehr aktuell. 
    In unserem Plenum am 26.11. um 19:30 Uhr im AStA (Belfortstr. 24) laden wir das Publikum und alle Interessierten zu einem Vortrag über die aktuelle juristische Lage und den medizinischen Aspekt des Schwangerschaftsabbruches ein. Dabei soll anschließend Raum und Zeit für gemeinsamen informationsaustausch und Diskussion sein.
  • Kneipenabend – Montag, 22.10.18 ab 19:30 Uhr

    Liebe Leute,

    wir Kritischen Mediziner*innen laden euch herzlich zu unserem Kneipenabend am Montag, 22.10., ab 19:30 Uhr im el haso (Leopoldring 1) ein. Wer sind eigentlich die Kritischen Mediziner*innen und was macht diese Gruppe genau? Diese Fragen wollen wir euch an diesem Abend beantworten und euch die Möglichkeit geben, uns in lockerer Runde kennenzulernen. Außerdem wollen wir das Treffen nutzen, um zu überlegen, welche Themen wir dieses Semester bearbeiten wollen.

    Wir freuen uns auf euch und viele interessante Gespräche zu Gesundheits- und allen anderen Themen!

    Viele Grüße,
    Kritische Mediziner*innen Freiburg

  • 18.10. bis 20.10.18 – Kritische Einführungstage in Freiburg (KrEta)

    Wie bereits im April diesen Jahres gibt es vom 18. bis 20. Oktober wieder kritische Einführungstage mit zahlreichen Workshops, Filmen, Stadtrundgängen und natürlich Heiß- bzw. Kaltgetränken. Ihr seid alle herzlich zu den zahlreichen Veranstaltungen eingeladen, kommt vorbei und bringt eure Freund*innen mit!

    Mehr Infos findet ihr hier: www.kretafreiburg.wordpress.com

    Das Bündnis “Kritische Einführungstage Freiburg” (KrETa) wurde gegründet, um kritische Organisationen und Menschen miteinander zu vernetzen.
    Wir möchten dazu animieren, einerseits das eigene Studium kritisch zu führen und andererseits politisch über den Tellerrand der Universität hinaus zu schauen. Denn auch Hochschulstrukturen sind mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen verwoben. Viel zu oft bringt uns das Studium paradoxerweise dazu, nicht zu hinterfragen, unkritisch auswendig zu lernen und uns dem Leistungsdruck zu beugen. Ständig sind wir nur mit uns selbst beschäftigt und kümmern uns nicht mehr um die Diskriminierung und Ausbeutung, die uns umgeben.
    Doch es gibt andere Möglichkeiten: Das studentische Leben kann auch kritisch, solidarisch und widerständig sein.

    Am Donnerstag den 18.10.2018 gibt es auch ein Workshop von uns:  „Rassismus und die Kategorie „race“ in der Medizin“
    20:00 | KG1, HS 1231

    Das weitere Programm und Infos findet ihr unter:

    www.kretafreiburg.wordpress.com
    facebook.com/kretafreiburg
    Mail: kretafreiburg@riseup.net
    https://tacker.fr/node/5210

  • 24.04.18, 17 Uhr: „Was hat mich bloß so ruiniert?“ – das Gesundheitssystem.

    Im Rahmen der Kritischen Einführungstage in Freiburg veranstalten wir einen Vortrag zum Thema „Was hat mich bloß so ruiniert? – das Gesundheitssystem“. Er findet am 24.04.18 um 17 Uhr im Asta (Belfortstraße 24) im Raum Konf1 statt.

    Unser Gesundheitssystem gilt als eines der besten weltweit. Und trotzdem haben wir alle schon mal geflucht: Über ewige Wartezeiten für gesetzlich Versicherte, dass die Ärztin sich keine Zeit nimmt zum Erklären oder der Pfleger die Medikamente verwechselt hat. Wer das System von innen kennt, weiß, woran viele der Missstände liegen: Alles muss immer schneller gehen, es muss mehr operiert werden, weniger Personal soll mehr Patient*innen versorgen usw. Gemeinsam wollen wir ergründen, woran das liegt und was man daran ändern könnte.

    Wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmende!

    Bei den Kritischen Einführungstagen wird es viele weitere spannende Veranstaltungen und gemütliche Gelegenheiten zum Austausch geben – schaut vorbei! Eine Übersicht findet ihr bei tacker.fr.

    Weitere aktuelle Informationen findet ihr auf der Facebookseite der Kritischen Einführungstage oder auf unserer Facebookseite.

  • Demonstration/Kundgebung im Rahmen des Warnstreiks an der Uniklink Freiburg am 14.12.17

    Liebe Leute,

    da gestern die erste Tarifverhandlungsrunde an der Uniklinik Freiburg ohne Ergebnis zu Ende ging, hat ver.di nun am kommenden Donnerstag, 14.12., zum Streik aufgerufen.
    Um 14:30 Uhr wird es ab dem Torbogen der Uniklinik eine Demonstration geben, die gegen 16 Uhr in eine Schlusskundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge enden wird.

    Wir unterstützen die Streikenden und werden bei den Aktionen unsere Solidarität zeigen. Denn es gilt nach wie vor:

    Mehr von euch ist besser für alle!

    Die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte in deutschen Krankenhäusern sind unverantwortlich: Mit 13 zu versorgenden Patient*innen pro Pflegekraft zählt die BRD zu den EU-Schlusslichtern. Diese Arbeitsüberlastung hat zum einen dramatische Folgen für die Patient*innen: Hygienemängel und daraus folgende Infektionen, auf Grund von Zeitmangel übersehene Probleme, lange Wartezeiten auf Medikamente und Behandlung, ganz zu schweigen von dem untragbaren Zustand, kaum Zeit für Zuwendung und empathische Gespräche zu finden. Zum Anderen bringen die Beschäftigten ihre eigene körperliche und seelische Gesundheit in Gefahr.

    Die Hauptursache für diese katastrophale Situation ist das pauschalisierte Abrechnungssystem der DRGs, das die Krankenhäuser in wirtschaftliche Konkurrenz zwingt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Fallzahlen erhöht werden – durch profitable Operationen und verkürzte Liegezeiten von Patient*innen – und die Kosten gesenkt werden – durch den Abbau von Personal, durch minimierte Lohnkosten und Prekarisierung.

    Auch in der Universitätsklinik Freiburg herrschen diese Zustände. Doch die Beschäftigten in der Pflege wollen das ändern: In der aktuellen Tarifrunde fordern sie von den Uniklinika Baden-Württemberg 

    1. eine festgeschriebene Mindestpersonalausstattung

    2. sichernde Maßnahmen, wenn diese von Arbeitgeberseite nicht eingehalten wird.

    Wir Kritischen Mediziner*innen unterstützen diese Forderungen, denn von Kommerzialisierung und Personalmangel im Krankenhaus sind wir alle betroffen:
    Einerseits als Beschäftigte im Gesundheitswesen: Medizin ist Teamarbeit – Zeit- und Kostendruck be- und verhindern die sorgfältige und verantwortungsvolle Behandlung von Patient*innen.

    Andererseits als potentielle Patient*innen: Jede und jeder von uns kann eines Tages schwer krank im Krankenhaus liegen und von mangelnder Versorgung betroffen sein.

    Wir rufen dazu auf, sich an der Demo für Entlastung und für mehr Personal am Donnerstag, 14.Dezember 2017, zu beteiligen.

    Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am Torbogen Uniklinik Freiburg. Die Demonstration führt durchs Klinikumsgelände in die Stadt zum Platz der alten Synagoge. Dort findet um ca. 16:00 Uhr eine Abschlusskundgebung statt.

    Gesundheitsversorgung geht uns alle an – ob Beschäftigte im Gesundheitswesen, (potentielle) Patient*innen oder Angehörige. Beteiligt euch an den Aktionen und zeigt euch solidarisch mit den streikenden Beschäftigten!

    Wir brauchen Entlastung jetzt!

    Mehr Informationen findet ihr unter folgenden Links:

    Facebook-Veranstaltung zur Demo/Kundgebung

    Flyer zur Kundgebung

    Facebook-Seite des Bündnisses „Entlastung jetzt!“

    Homepage von Teamdelegierten der Uniklinik mit aktuellen Infos zur Tarifrunde, Entlastung und Mindestpersonalbemessung

     

  • Plenum 11.12. um 19:30 Uhr: „Preisfindung für Medikamente“

    Liebe alle,

    am kommenden Montag, 11.12.17, findet um 19:30 Uhr unser offenes Plenum im Konf3 (2.OG) im AStA statt. Es wird einen Input zum Thema Preisfindung für Medikamente und auch ein bisschen was drum herum zur Pharma-Industrie geben. Wenn ihr schon vorher einen Einblick ins Thema bekommen wollt, ist dieser Kurzfilm sehr zu empfehlen:
    Leben – eine Kostenfrage?! (13 min)

    Weiterhin geht es um die Tarifauseinandersetzung an der Uniklinik Freiburg und den anstehenden Warnstreik am 14.12.

    Wir freuen uns auf euch!

  • Bericht: Demo für mehr Personal an Uniklinik Freiburg

    Am Donnerstag, 9.11., haben zwischen 350 und 400 Menschen für mehr Personal an der Uniklinik Freiburg demonstriert. Bei der Demonstration haben Beschäftigte verschiedener Gesundheitsberufe und Unterstützer*innen Einblicke in die Überlastung des Personals gegeben, die zu gesundheitlichen Problemen der Beschäftigten und zu mangelnder Versorgung von Patient*innen führt. Ausschnitte der Redebeiträge findet ihr hier bei Radio Dreyeckland.

  • 9.11.17 – Demonstration für mehr Personal an Uniklinik Freiburg

    Die Gewerkschaft ver.di hat den Arbeitgeberverband der Uniklinika Baden-Württemberg aufgefordert, über einen Tarifvertrag zur Entlastung zu verhandeln.

    Am 9.11. wird eine Demonstration zur Unterstützung des Arbeitskampfes um 14:30 Uhr ab Torbogen Uniklinik durch das Zentralklinikum zum Verwaltungsneubau Breisacher Strasse 153 stattfinden.

    Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit den Beschäftigten!

  • Kneipenabend – Montag, 30.10., 19 Uhr, El Haso

    Liebe Leute,

    wir Kritischen Mediziner*innen laden euch herzlich zu unserem Kneipenabend am Montag, 30.10., ab 19 Uhr im El Haso (Leopoldring 1) ein. Wer sind eigentlich die Kritischen Mediziner*innen und was macht diese Gruppe genau? Diese Fragen wollen wir euch an diesem Abend beantworten und euch die Möglichkeit geben, uns in lockerer Runde kennenzulernen. Außerdem wollen wir das Treffen nutzen, um zu überlegen, welche Themen wir dieses Semester bearbeiten wollen.

    Wir freuen uns auf euch und viele interessante Gespräche zu Gesundheits- und allen anderen Themen!

    Viele Grüße
    Kritische Mediziner*innen Freiburg

  • Entlastung jetzt!

    Im September hat das Bündnis „Entlastung jetzt – Südbaden für mehr Personal im Krankenhaus“, an dem auch wir Kritischen Mediziner*innen beteiligt sind,  das Thema des Pflegenotstands in die Öffentlichkeit getragen.

    Zum einen wurde eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wenn das Krankenhaus krank macht – was wir gegen den Pflegenotstand tun müssen“ veranstaltet, die großes Interesse fand. Ein Interview eines Aktivisten zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.

    Zum anderen haben am 21. September etwa 700 Menschen in Freiburg für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Einen Bericht über die Demonstration findet ihr hier.

    Wenn ihr mehr über die Arbeit des Bündnisses erfahren wollt oder euch über aktuelle Veranstaltungen informieren wollt, besucht doch die Facebookseite des Bündnisses.

  • Plenum 12.06., 19:30 Uhr im Konf3 im AStA-Haus

    Liebe alle,

    wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Plenum am Montag, 12.06. um 19:30 Uhr im Konf3 im AStA ein.

    Inhaltlich wollen wir auf die letzten Plena zum Thema „Medizin und Globalisierung“ zurückblicken und versuchen, ein übergeordnetes Fazit aus den besprochenen Einzelaspekten zu ziehen. Außerdem werden wir diskutieren, mit welchem Thema wir uns als nächstes beschäftigen möchten. Ein möglicher Vorschlag ist „Marginalisierte Gruppen in der Medizin“ – weitere Ideen sind herzlich willkommen!

    Wir freuen uns über viele interessierte Menschen!

  • Wir behandeln alle gleich gut! Gleicher Zugang zum Gesundheitswesen für Alle durch die Bürger*innenversicherung

    Liebe Interessierte,

    wir möchten euch herzlich zur Diskussionsveranstaltung der Kritischen Mediziner*innen Freiburg und des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) anlässlich des deutschen Ärztetags in Freiburg einladen:

    Wir behandeln alle gleich gut!
    Gleicher Zugang zum Gesundheitswesen für Alle durch die Bürger*innenversicherung

    am: Dienstag, 23.05.2017

    um: 20 Uhr

    in: Universität Freiburg, Kollegiengebäude 1, HS 1016,
    Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

    Referent*innen
    · Dr. Nadja Rakowitz (Geschäftsführerin des vdää)
    · Dr. med. Michael Cremer (Niedergelassener Hausarzt, Mitglied im Vorstand des vdää)

    Noch aus Bismarcks Zeiten stammt die Unterscheidung von Privater und Gesetzlicher Krankenversicherung. Privat Versicherte bekommen heute bei vielen niedergelassenen Ärzt*innen schneller einen Termin und werden bevorzugt behandelt. Ärzt*innen werden für die Diagnostik und die Behandlungen privat versicherten Patient*innen besser bezahlt. Oft bekommen deshalb privat Versicherte mehr verordnet als medizinisch nötig.

    Wir nennen das Zwei-Klassenmedizin und halten das nicht nur für ungerecht, sondern auch für schädlich – auch für die scheinbar privilegierten privat Versicherten. Deshalb setzen wir uns ein für die Abschaffung dieses Unterschieds und für eine solidarische Bürger*innenversicherung für alle hier lebenden Menschen, so dass es gar keine Anreize gibt für eine solche Ungleichbehandlung.

    Die Veranstaltung stellt Modelle der Bürger*innenversicherung vor und diskutiert mit einem niedergelassenen Hausarzt, warum diese für die niedergelassenen Ärzt*innen nicht der Untergang des Abendlandes sondern Befreiung von unnötigen Unterscheidungen und falschen Anreizen und letztlich eine gute Medizin für Alle bedeuten würde.

    Wir freuen uns auf euer Kommen und spannende Diskussionen!
    Die kritischen Mediziner*innen Freiburg

  • Plenum 15.05.17 um 19:30 Uhr: „Die Auswirkungen deutscher Industrie auf globale Gesundheit“

    Wir laden euch ganz herzlich zu unserem nächsten Plenum ein. Dieses findet regulär am Montag,15.05. um 19:30 Uhr im Konf 3 im AStA-Haus (Belfortstr. 24) statt. Besprechen werden wir folgendes (Ergänzungen willkommen):

    – Input zu Auswirkungen deutscher Industrie auf globale Gesundheit
    – VA zur Bürger*innenversicherung am 23.05. & Ärzt*innentag
    – Bündnis „Entlastung jetzt!“
    – VA mit Kirsten Achtelik im Oktober

    Als Einstimmung auf den Input empfehlen wir zum Abschluss noch eine Folge der Anstalt, Thema ist die Automobilindustrie. Entsprechend geht es auch um gesundheitspolitische Folgen von Abgasen usw.
    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-7-maerz-2017-100.html

    Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen interessierter Menschen!

  • Plenum 13.04.17 um 19:30 Uhr: „Wie Freihandel und Investorenschutz das Menschenrecht auf den Zugang zu Gesundheit verletzen“

    Wir laden euch herzlich zum nächsten offenen Plenum ein, das wegen des Osterwochenendes ausnahmsweise schon diesen Donnerstag, 13.04., um 19:30 (!) Uhr im AStA stattfindet – voraussichtlich im Konf 3 (2.OG).

    Beim letzten Plenum haben wir uns darauf geeinigt, uns in den kommenden Wochen mit dem Themenfeld „Medizin im globalen Kapitalismus“ zu beschäftigen.

    Als Einführung werden wir uns daher mit dem Text „Wie Freihandel und Investorenschutz das Menschenrecht auf den Zugang zu Gesundheit verletzen“ beschäftigen, das als drittes Kapitel in der Broschüre „Recht auf Profit?“ von medico international unter folgendem Link zu finden ist (ab Seite 16): https://www.medico.de/fileadmin/user_upload/media/recht-auf-profit.pdf

    Wer Zeit und Lust hat, kann den kurzen Text im Vorfeld lesen, sodass wir nach kurzer Zusammenfassung darüber diskutieren können und weiter eingrenzen können, wie wir uns in den kommenden Wochen dem Themenfeld nähern wollen.

    Das Treffen ist wie immer für alle Interessierten offen und wir freuen uns auf euer Kommen!

  • Gesellschaftliche und politische Determinanten der AIDS Krise in Südafrika – Mehr als Medikamente und Safer Sex

    Wir laden euch herzlich ein zu unserer Veranstaltung am Montag den 27.03.2017 um 18-20 Uhr im Konf1 des AStA (Studierendenhaus, Belfortstr. 24, 79098 Freiburg).

    Südafrika hat inzwischen das weltgrößte HIV/AIDS Programm mit mehr als 3,5 Mio. Menschen, die behandelt werden, also 50 mal so viele wie in Deutschland. An dieser Erfolgsgeschichte sind viele beteiligt, auch die medico Partnerorganisation Sinani, die in ländlichen Gemeinden und städtischen informellen Siedlungen der südafrikanischen Provinz KwaZulu Natal nicht nur Aufklärung betreibt, sondern Gemeindegesundheitsarbeiterinnen bei der Durchsetzung ihrer Arbeitsrechte unterstützt, Geschlechterdynamiken, Gewaltverhältnisse und Armutsursachen der Epidemie mit Teenagern und jungen Erwachsenen bearbeitet und Selbsthilfegruppen von HIV Positiven Erwachsenen und Kindern fördert, bei gewählten und traditionellen Autoritäten für eine Entstigmatisierung der Betroffenen eintritt.

    Erst mit einem solchen komplexen, menschenrechtlichen Arbeitsansatz erscheint es realistisch, die immer noch hohen Zahlen an Neuinfektionen zu reduzieren.

    Andreas Wulf von medico international war Anfang März 2017 zuletzt bei Sinani und berichtet von seinen Erfahrungen und Strategien in der Region Südafrikas mit den höchsten HIV/AIDS Zahlen.

  • Veranstaltungshinweis: 28.01.2017 Die Freiburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus

    Im Rahmen der Samstagsuni des Studiums Generale findet am 28.01.2017 im Hörsaal 2004 (Kollegiengebäude II) um 11:15 Uhr die die Veranstaltung mit dem Titel: „Die Freiburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus. Mittäter, Mitwisser und nicht-symmetrische Diskretion“

    Prof. Dr. Karl-Heinz Leven vom Erlanger Institut für Ethik und Geschichte der Medizin wird den Vortrag halten.

  • Gesundheit als Ware? Veranstaltung am 17.11. | 19 Uhr | HS Killianstraße

    Gesundheit als Ware?

    Wenn Krankenhäuser Gewinn machen müssen

    Der Kostendruck in den Krankenhäusern nimmt kontinuierlich und politisch gewollt Jahr für Jahr zu. Patientinnen und Patienten erscheinen in diesem System als “Fälle”, die Therapie reduziert sich auf eine technische Prozedur, die in Euro und Cent verrechnet wird. Beziehungsarbeit fällt dem zunehmenden Zeitdruck zum Opfer. Mit dramatischen Folgen sowohl für Patient*innen als auch für Beschäftigte, deren Arbeitsbedingungen sich rasant verschlechtern.

    Wie sieht der Arbeitsalltag im Krankenhaus heute aus? Was bedeutet dies für die Versorgung von Patient*innen? Wie lässt sich der zunehmende Ökonomisierungs- und Zeitdruck stoppen?

    Die Kritischen Mediziner*innen laden ein zur Informations- und Diskussionveranstaltung am Donnerstag, den 17.11.2016 um 19 Uhr im Hörsaal Kilianstraße (Uniklinik, zwischen Neurozentrum und Augen-/HNO-Klinik-Hochhaus).

    karte-killianstrasePeter Hoffmann wird die Hintergründe und Auswirkungen der Ökonomisierung im Gesundheitswesen beschreiben. Ulla Hedemann wird am Beispiel des Charité-Streiks aufzeigen, was Beschäftigte und Betroffene in Berlin dagegen getan haben. Zum Schluss gibt ein Vertreter Ver.dis an der Uniklinik Freiburg einen Ausblick auf Auseinandersetzungen in Freiburg und Baden-Württemberg.

    Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen!

     

  • Muss ich eigentlich Nazis behandeln?!

    Bei unserem nächsten offenen Treffen wollen wir uns mit ethischen und rechtlichen Fragen beschäftigen, die sich im Umgang mit reaktionären Patient*innen ergeben. Wie kann im Behandlungsalltag mit persönlichen Beleidigungen, sexistischen oder rassistischen Äußerungen von Patient*innen umgegangen werden? Welche Widersprüche ergeben sich daraus? Und müssen wir eigentlich Nazis behandeln?!

    Wir treffen uns am Montag den 02.05.16, wie immer um 20 Uhr im Studierendenhaus/AStA, Belfortstr. 24, 2.OG, Konferenzraum 3.

    Wir freuen uns auf euer Kommen!

  • Weil du arm bist, wirst du früher sterben! Do. 28.04.2016, 19 Uhr

    coverAm Donnerstag den 28.04.2016 laden wir um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Weil du arm bist, wirst du früher sterben“ ein. Als Referenten haben wir den Hamburger Arzt Bernd Kalvelage, Autor des Buches Klassenmedizin eingeladen.

    Weil du arm bist, wirst du früher sterben
    Über die Rolle der Ärzt*innen in einer ungerechten Gesellschaft

    Im Medizinstudium lernt man, das gleiche Recht auf Gesundheitsversorgung heiße, alle Patient*nnen gleich zu behandeln. „Ohne Ansehen der Person“ heißt dieses Prinzip im juristischen Kontext. In der Praxis zeigt sich aber schnell, dass auch Patient*innen mit der gleichen Krankheit sehr ungleich sind und jede oder jeden gleich zu behandeln bedeutet, dass viele Patient*innen benachteiligt werden. Soll man sie also ungleich behandeln? Ja und Nein.

    Das Buch von Bernd Kalvelage über „Klassenmedizin“ ist konzipiert als ein Lehrbuch für Medizinstudierende und angehende Ärzt*innen, das solche Probleme und Widersprüche an der Praxis und aus der Praxis diskutiert. Es ist entstanden aus seiner langjährigen medizinischen Erfahrung in Wilhelmsburg, einem sozialen Brennpunkt-Stadtteil in Hamburg. Von hier aus entwirft es eine patientenorientierte schichtsensible Medizin „im Angesicht der Person“ und ihres konkreten sozialen und ökonomischen Lebensumfeldes und mutet den Leser*innen zu, den „selektierenden Einfluss der Schicht- und Klassenzugehörigkeit auf das Krankwerden und Kranksein“ zu bedenken und damit angehenden Ärzt*innen bewusst zu machen.

    Was bedeuten diese Erkenntnisse für die konkrete Praxis des ärztlichen Handelns? Wie können Fachleute im Gesundheitswesen sinnvoll mit diesen Widersprüchen umgehen? Welche Rolle spielt hierbei die Ausbildung von Medizinstudierenden? Was muss man als guter Arzt und gute Ärztin wissen über Soziale Determinanten von Gesundheit?
    Das wollen wir an diesem Abend mit einem Praktiker diskutieren…

    28.04.2016 | 19 Uhr | Strandcafé (Grethergelände), Adlerstr. 12, Freiburg

    Eine Veranstaltung der kritischen Mediziner*innen, mit Unterstützung von Radio Dreyeckland.